Nutzerdefinierte Visualisierung von objektorientierten Daten
Vordiplom Hauptthema, März 2002
Prüfer: Prof. Philipp Heidkamp
Lehrgebiet: Interface Design und Hypermedien
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Kurzbeschreibung
Im Zuge einer Verknüpfung von Datenstrukturen sind wir technisch in der Lage, immer komplexere Datenbestände aufzubauen. Die Aufnahme der gespeicherten Informationen und darauf folgend das Verständnis durch Nutzer anhand von Informationssystemen wird dadurch jedoch immer komplizierter. Mit der Vernetzung von Informationen steigen die theoretischen Möglichkeiten, etwa eines Unternehmens, bestimmte Zusammenhänge aufgrund gespeicherter Daten aufzuzeigen. Jedoch werden hierfür häufig spezialisierte Tools verwendet, die den Zugriff auf kleine Ausschnitt der Daten ermöglichen. Ein Erkenntnisgewinn oder die Beantwortung einer Fragestellung ist dabei nur in dem Maße möglich, wie die Existenz der Antwort bereits vorab bekannt ist.
In meiner Arbeit beschreibe ich einen konzeptionellen Ansatz für ein System, das Nutzer entscheiden lässt, wie sie bestimmte Daten angezeigt bekommen. Sie sollen selbst formulieren können, welche Fragen sie beantworten möchten. Dabei wird bevorzugt auf Diagramm-artige Visualisierungen gesetzt. Um die in den Daten vorhandenen Beziehungen erfahrbar zu machen, sind diese Visualisierungen navigierbar. Sie bieten immer einen Ausgangspunkt für die weitere Exploration und Vertiefung.
Als Grundlage gibt die Arbeit einen Überblick über gängige Methoden der Datenvisualisierung sowie beispielhafte interaktive Diagramme.
Das beschriebene System ist auf die Visualisierung objektbasierter oder relationaler Datenbestände ausgerichtet. Als Grundlage für Beispiele wird die Internet Movie Database (siehe http://www.imdb.com) herangezogen.